Personal Best – Tocotronic: „Die Unendlichkeit“

Demnächst werde ich voraussichtlich über meine Assoziationen zum neuen Album der Band Tocotronic schreiben, das vorgestern erschienen ist.


Gerade sehe ich mir nebenbei nachträglich den Live-Stream vom letzten Donnerstag des Release-Konzertes von Tocotronic zum neuen Album „Die Unendlichkeit“ aus dem Zeiss-Großplanetarium in Berlin an. Das Album selbst habe ich mir in den vergangenen Tagen – wann immer möglich – angehört. Und zähle es bereits zu meinen tocotronischen Favoriten.

Nachdem ich den Backkatalog, den ich über viele Jahre lang – möglichst auf Vinyl und über einen Mailorder-Versand (inklusive der Singles und Maxis) – gepflegt und dann spätestens nach dem siebten Album „Pure Vernunft darf niemals siegen“ vernachlässigt habe und erst in den letzten Wochen via einem Musik-Streaming-Dienst endlich nachgehört habe, möchte ich sagen, daß die neueste und zwölfte Veröffentlichung der Band wieder einmal gerade durch seinen persönlichen Ansatz überrascht.

Mit seinem Titelstück „Die Unendlichkeit“ startet das Album schon einmal fulminant.

Als weiterer Titel sei hier das Stück „Electric Guitar“ aufgeführt, das vom Thema her erst einmal an den Titel „Electric Guitars“ von Prefab Sprout erinnert, welches von der Hamburger Band Blumfeld auf ihren Konzerten vielfach gecovert wurde.
Hier ist es ebenso eine Hommage an das bestimmende Instrument in der Rockmusik, und gleichzeitig auch an eine Teenagerzeit, in der viele Rockmusik-orientierte Jugendliche ihre Bekanntschaft machen durften.

Deutlich autobiographischer, Tocotronic und Umfeld betreffend, wird die Band aber mit dem Song „1993“, dem Jahr, in dem Texter und Sänger Dirk von Lowtzow nach Hamburg zog, und dem Vorjahr von Tocotronics erster Single-Veröffentlichung „Meine Freundin und ihr Freund“.
Der Bogen zu den Anfängen von Tocotronic wird merklich gespannt, etwas, das bei den vorangegangenen Alben eher weniger zu erkennen war. Die Veröffentlichung von „Die Tocotronic Chroniken“ in Buchform vor knapp drei Jahren – mit der Band Tocotronic als Co-Autoren – ließ neben den Jubiläums-Kompilationen ebenfalls schon den Drang auf eine vorläufige Reflexion des tocotronischen Gesamtwerkes erkennen.

Für eine tiefergehende Analyse des Albums „Die Unendlichkeit“ von Tocotronic sei hier noch auf die vielen vorhandenen Rezensionen im Netz verwiesen.

Externer Link: In die Unendlichkeit und noch viel weiter – fm4.ORF.at

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