Die Digitalisierung von Vinyl

Macht es für Euch heutzutage eigentlich noch Sinn, die eigene Vinyl-Schallplattensammlung zu digitalisieren – gerade auch in den Zeiten von Musik-Streaming-Diensten?

Die Digitalisierung von vorhandenem Vinyl ist zumindest geeignet als Beitrag zur Entschleunigung des Musikalltages, sozusagen eine handwerkliche Beschäftigung mit Musik abseits vom üblichen Musikkonsum.

Sie ist gleichzeitig auch eine Gelegenheit, die Sammlung wieder einmal komplett durchzuhören.

Bevor ich mich selbst für dieses Projekt entschieden habe, habe ich aber zunächst überlegt, ob die praktischen Notwendigkeiten eigentlich mit den erwähnten digitalen Angeboten, welche ich auch nutze, noch gegeben sind.

Das Hauptargument für eine Digitalisierung des analogen Materials war für mich dann vor allem, daß ich hier Abtastrate und Abtastformat gerade auch höher konfigurieren kann als es digital üblich ist, was einem vor allem bei den audiophilen Vinyl-Pressungen entgegenkommt.
Dadurch sollte ein recht angenehmes Hörerlebnis erreicht werden können, über das man dann im digitalen Alltag verfügt.

Über die tatsächlichen klanglichen Vorzüge von Vinyl scheiden sich nur bekanntlich die Geister. Ich bevorzuge – wie wohl viele andere auch – aber speziell diesen analogen Tonträger gegenüber den digitalen Standards. Und möchte ihn damit auch weitestgehend in meinen digitalen Alltag integrieren.

Externer Link: § 53 UrhG Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen… – dejure.org

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