DIGIT: Die Digitalisierung von Vinyl: Erfahrungsbericht, Teil 5

Dieses Wochenende habe ich begonnen, mit Audacity die verwendete Abtastrate für meine gespeicherten Vinyl-Aufnahmen testweise von 192000 Hz auf die oben genannten 96000 Hz zu senken.
Eine Sicherungskopie der ursprünglichen Dateien bleibt vorerst weiter vorhanden.

Die finalen Dateien nehmen deutlich weniger Speicherplatz ein. Ihre Wiedergabe beansprucht weniger Ressourcen und der Stromverbrauch ist damit auch reduziert.
Beispielhaft sei auf die Akkulaufzeit bei ALAC-Dateien (96000 Hz, 24-bit) mit meinem mobilen Audio-Player verwiesen, welche so theoretisch auf das 1,3-fache erhöht werden kann.


Ich möchte auch noch generell darauf hinweisen, dass ich bei meiner Digitalisierung von Vinyl-Tonträgern mit den vorhandenen Geräten (iMac, USB-Plattenspieler) erfahrungsbedingt nun bestimmte Dinge adäquater gestalten würde sowohl im Vorfeld beispielsweise schon bei der Reinigung der Tonträger (in einem zeitlich angemessenen Abstand zur Aufnahme) als eben gerade auch bei der Wahl von Abtastrate und Abtastformat – und damit der Dateigröße.

Die bisherigen Projektdateien selbst stehen mir leider nicht mehr zur Verfügung, um von dort einige grundlegende Änderungen durchzuführen.

24.2.2021

Die Anschaffung eines mittlerweile erschienenen Handbuches zum professionellen Umgang mit der Software Audacity ist nun erfolgt. Hilfreich wäre aber auch schon ein häufigerer Besuch der Online-Dokumentation gewesen.

14.3.2021

Mein bei der Vinyl-Digitalisierung verwendeter Plattenspieler scheint daneben technisch auch nicht dafür ausgelegt zu sein, Signale über den CD / DVD-Audio-Standard von 44100 Hz / 48000 Hz (16-bit) hinaus via USB-Schnittstelle bereitzustellen (unabhängig dann von den jeweiligen Einstellungen in Audacity).

Folglich codiere ich die bisherigen und auch neuen Aufnahmen via USB nun dementsprechend niedriger.

18.3.2021

Aufgrund der sich jetzt auch ergebenden niedrigeren Dateigrößen konnte ich in den vergangenen Tagen meine (teilweise auf mehrere Dateien aufgeteilten) Aufnahmen durch Audacity wieder zusammenführen ohne dass die 4 GB-Beschränkung im dabei zunächst gewählten .AIFF-Format überschritten wurde.

Auf diese Weise sind die einzelnen Alben nun auch jeweils komplett innerhalb einer Datei verfügbar.

20.3.2021

Bei meinen Aufnahmen über USB orientiere ich mich im Weiteren an den oben genannten bei mir technisch erreichbaren Zahlen.

Nach einer Konvertierung der bisherigen Finaldateien auf diese Werte mit Hilfe von (Apple) Musik / iTunes habe ich mich nun von weiteren HiRes-Versuchen vorerst verabschiedet.
Diese könnten wohl beispielsweise noch über den analogen Ausgang und einem höherwertigen externen A/D-Wandler oder alternativ mit einem generell dafür geeigneten Plattenspieler umgesetzt werden.

Hardwarebedingt und ohne zusätzliches Equipment zu erwerben scheint mir mein Vorgehen weitgehend alternativlos, aber doch auch eine gute Lösung zu sein inklusive Speicherplatzgewinn und mehr Akkulaufzeit.

(Beitrag überarbeitet)

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